Selbstmordattentäter bleiben für mich in erster Linie Selbstmörder,
das Attentat ist nur durch die vorhandene Selbstmordbereitschaft
begünstigt.
Die Frage ist: was bringt ihn dazu ein potentieller Selbstmörder zu
sein? Darauf gibt es viele Antworten, sei es Armut, gewöhnliche
Depressionen… im Grunde ganz einfach Hoffnungslosigkeit.
Die andere Frage ist warum er den Wunsch verspürt ein Attentat zu
begehen?
Nun, hier spielen die ganzen Prediger und sonstigen Irren eine Rolle.
Weniger durch die berüchtigten 99 Jungfrauen, imho mehr durch das
Aufbauen eines Feindbildes bzw. des liefern eines Sündenbockes.
Ehrlich gesagt verstehe ich diese ganze Diskussion hier nicht recht.
Was ist unklar? Selbstmordattentäter entstehen schlicht und einfach
wenn der Selbstmordwunsch mit einem Attentatswunsch zusammen trifft.
Wenn man sich eh umbringen will ist die Aussicht mit seinem Tod etwas
zu bewirken eine kleine psychologische Hilfe um sich zu überwinden,
das kann dann auch ein Attentat sein, Angst vor Bestrafung ist dann
ja wirklich nebensächlich.
Und das Argument das es ihnen persönlich nichts mehr bringt ist auch
kein wirkliches, oder wie erklärst du dir die vielen Fälle in denen
ein Selbstmörder wegen der Lebensversicherung einen Autounfall
simuliert?